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Ostschweiz Gewerbe verlangt mehr Regeln für die Hofläden

Immer öfter bieten Bauern ihre Produkte in eigenen Hofläden an. Weil diese aber keine definierten Öffnungszeiten haben und weniger kontrolliert werden, fordert das Gewerbe nun strengere Regeln.

Ein Hofladen mit Schildern von Produkten, welche es zu kaufen gibt.
Legende: Immer mehr Bauern verkaufen ihre Produkte gleich selbst. SRF

Bauern, die ihre Produkte selber vermarkten, geniessen gegenüber den Detailisten verschiedene Privilegien. So können sie ihre Waren quasi rund um die Uhr und sogar an hohen Feiertagen feilbieten. Ausserdem seien die Deklarationspflicht und auch die Hygienevorschriften weniger streng, beklagt der Schweizerische Gewerbeverband.

Richtige Läden

Das Spektrum der Hofläden reicht heute von ein paar mit einem Sonnenschirm geschützten Harassen Gemüse bis zum kompletten Ladenlokal mit Schaufenster und einem breiten Produktesortiment. Gewerbler beklagen, dass häufig auch Produkte zum Verkauf angeboten werden, die gar nicht vom jeweiligen Hof stammten.

Das mache auch Sinn, entgegnet der Thurgauer Bauernpräsident Markus Hausammann. So könne man verhindern, dass Konsumenten für ihre Einkäufe verschiedene Hofläden ansteuern müssten.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Alois Wutz, Gerlafingen
    Typisch schweizerische Krämermentalität, die scheinbare Konkurrenz bekämpfen statt zusammenarbeiten und Synergien nutzen. Wird z.B. in Worb praktiziert (Migros verkauft Milch von Bauern der Gemeinde), mit Erfolg für beide Seiten.
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