Glarner Kantonalbank prüft Börsengang

Die neuen Eigenkapitalregeln, die im Zuge der Finanz- und Bankenkrise erlassen wurden, betreffen auch die Kantonalbanken. Die Glarner Kantonalbank prüft aktuell eine Kotierung an der Börse. Eine Variante das Eigenkapital aufzustocken.

Bankomat der Glarner Kantonalbank

Bildlegende: Die Glarner Kantonalbank prüft den Gang an die Börse. Keystone

Der Auftrag des Landrates an den Glarner Regierungsrat ist seit einiger Zeit klar: Für die Glarner Kantonalbank müssen strategische Partner gesucht werden. «Deshalb prüfen wir aktuell verschiedene Szenarien, die diesem Auftrag gerecht werden», sagt der Glarner Finanzdirektor Rolf Widmer gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF 1.

Eine mögliche Variante wäre das Einführen der sogenannten Volksaktie. Die Glarner Bevölkerung könnte sich so an ihrer Kantonalbank beteiligen, die Kundenbindung könnte gestärkt werden. Für diese Variante bräuchte es allerdigns den Gang an die Börse. Ein spezielles Zuteilungsverfahren könnte dafür sorgen, dass Glarnerinnen und Glarner beim Aktienkauf bevorzugt werden.