Gral gibt auf

Der Verein Grünes Appenzellerland (Gral) löst sich nach zwölf Jahren auf. Die verbleibenden Mitglieder schliessend sich als «ausserkantonale Fraktion» den Grünen St.Gallen an.

Partei mit Mitgliedern

Bildlegende: Gral 2011: Der ehemalige St.Galler Politiker Albert Nufer, Emanuel Büechi, Samuel Büechi, Yannick Vogt und Tim Walker. Bruno Eisenhut

Die Partei Grünes Appenzellerland wurde im August 2004 auf der Hohen Buche bei Trogen gegründet. Als «Geburtshelfer» wirkten die damalige St.Galler Grünen-Nationalrätin Pia Hollenstein und der ehemalige Grüne Stadtparlamentarier Albert Nufer.

2001 trat die Partei mit Gründer Samuel Büechi zu den Nationalratswahlen an – erfolglos. Den grössten Erfolg erzielte Gral bei den Regierungsratswahlen im März 2013; der Trogener Samuel Büechi erzielte 18 Prozent der Stimmen.

Nun löst sich die Partei auf. Zuwenig aktive Mitglieder habe zu diesem Schritt geführt, sagt Emanuel Büechi. Die verbleibenden zwanzig Mitglieder schliessen sich nun als «ausserkantonale Fraktion» den Grünen St.Gallen an.