Herdenschutzhunde machen im Winter Probleme

Ueli Metz ist Schafbauer im Kanton Glarus. In Mühlehorn über dem Walensee hat er 70 Tiere. Bewacht werden diese von vier Herdenschutzhunden. Im Sommer sind die Hunde auf der Alp, ab dem Herbst aber hat er zuhause. Das laute Gebell stört viele Nachbarn.

Schafbauer Ueli Metz mit zwei von seinen vier Herdenschutzhunden auf seinem Hof über dem Walensee.

Bildlegende: Schafbauer Ueli Metz mit zwei von seinen vier Herdenschutzhunden auf seinem Hof über dem Walensee. SRF

«Wenn man den Wolf in der Schweiz akzeptiert, dann muss man auch den Herdenschutzhund in Agglomerationen akzeptieren», sagt Ueli Metz. Der Glarner Schafbauer hat Probleme mit seinen Nachbarn. Die Hunde seien zu lärmig und gäben bei jeder Katze und jedem Velofahrer Laut. Dass sich einige Nachbarn schwer tun mit seinen lauten Herdenschutzhunden bedauert der 36jährige.

Die Forderung, seine Hunde fernab in einem abgelegenen Hof überwintern zu lassen, sei nicht zu erfüllen: «Die Hunde dürfen nicht isoliert werden, sonst sind sie sich nicht mehr an Menschen gewöhnt und das könnte im Sommer auf der Alp für Wanderer zur Gefahr werden.»