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Hochwasserschutz Für Rhesi wird es eng

Die Hochwasserdämme im Rheintal sind vielerorts alt und müssen saniert werden. Das Gewässerschutzgesetz schreibt vor, dass solche Sanierungen mit einer Renaturierung des Flussbettes einher gehen müssen. Im Rheintal zwischen dem Kanton St. Gallen und Vorarlberg sollen deshalb im Rahmen des Projekts Rhesi mehrere Ausweitungen geschaffen werden, die es dem Rhein ermöglichen sollen, einen natürlichen Flusslauf zu nehmen.

Widerstand beidseits des Rheins

Eine dieser Verbreiterungen soll beim vorarlbergischen Koblach entstehen. Hier regt sich Widerstand unter den Pächtern, die dieses Land von der öffentlichen Hand gepachtet haben. In einer Abstimmung haben sie sich mit 90 zu 30 Stimmen gegen die Renaturierung ausgesprochen. Demnächst will der Gemeinderat über dieses Projekt entscheiden.

Kritische Stimmen sind aber auch auf der St. Galler Seite des Rheins zu vernehmen: So haben erst letzte Woche mehrere Kantonsräte Fragen zum Hochwasserschutzprojekt Rhesi an die St. Galler Regierung gerichtet.

Unsichere Zukunft

Sollte sich der Koblacher Gemeinderat gegen eine Verbreiterung des Flussbettes aussprechen, könnte das das ganze Projekt gefährden. Ohne eine genügende Zahl von solchen Ausweitungen mache die gesamte Renaturierung keinen Sinn, heisst es beispielsweise beim WWF St. Gallen. Die Internationale Rheinregulierung, die für Rhesi zuständig ist, wird sich demnächst mit Szenarien für die Zukunft beschäftigen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Armando Köppel (Selberdenken)
    Eng für Rhesi soll es werden? Eng für den Rhein, für Hochwasser und für unsere Hochwassersicherheit ist es JETZT! Wir brauchen Lösungen, Gegner finden sich immer, da braucht es Gespräche und evtl angepasste Lösungen Ein generelles Bauernnein ist doch keine Antwort auf die zunehmenden Wassermengen.
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