Hunger trieb den Luchs in die Falle

Im toggenburgischen Hemberg ging ein junger Luchs in die Falle. Er war beobachtet worden, wie er um Häuser strich und sich an einem Kaninchenstall zu schaffen machte.

Luchs im Käfig

Bildlegende: Verschreckt aber wohlauf: Der gefangene Jungluchs. zvg

Da die Tiere üblicherweise eher scheu sind, fiel das Verhalten auf, wie Wildhüter Markus Brülisauer in der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» sagt. Nun wird das Tier in einer Wildpflege-Station untersucht. Der Luchs sei ziemlich hungrig gewesen, mache aber sonst einen vitalen Eindruck.

Sobald die Abklärungen abgeschlossen sind, soll über das weitere Vorgehen entschieden werden.

Seit 2001 wurden im Rahmen des Nordostschweizer Luchs-Umsiedlungsprojekts LUNO im Tössstockgebiet zwischen dem Toggenburg und dem Kanton Zürich zwölf Tiere ausgesetzt. Die Luchse unternahmen zum Teil weite Wanderungen, und mehrmals gab es Nachwuchs.