Im Wettstreit mit den Posträubern

Drei Postüberfalle in den vergangenen fünf Wochen: Das ist die Bilanz für die Kantone Thurgau und St. Gallen. Aus Sicht der Polizei und der Post ist die Häufung zufällig. Die Post überprüft aber ihre Sicherheitsdispositive laufend.

Pistole

Bildlegende: Drei Überfälle in einer Woche. Haben sie einen Zusammenhang? Keystone

In den Kantonen Thurgau und St. Gallen hat es drei Überfälle auf Postfilialen innert weniger Wochen gegeben. Betroffen waren immer kleinere Filialen. Die Polizei erklärt dies damit, dass die Täter davon ausgehen, hier ein einfacheres Spiel zu haben: Weil es in diesen Filialen weniger Personal gebe und weil die Täter hofften, dass die kleineren Filialen weniger gesichert seien.

«Jeder Überfall wird untersucht»

Von einer Häufung von Postüberfällen mögen weder die Thurgauer noch die St. Galler Kantonspolizei sprechen. Und die Post selbst hält fest, dass die Zahl der Überfälle eher abnehme. «Trotzdem untersuchen wir jeden einzelnen Fall und passen gegebenenfalls unser Sicherheitsdispositiv an», sagt Berhard Bürki, Mediensprecher der Post, gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF 1.

Statistisch gesehen sei es aber Tatsache, dass Grenzkantone wie der Thurgau und St. Gallen leicht mehr Postüberfälle zu verzeichnen hätten als andere.