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Innerrhoder Bezirke Rüte und Schwende prüfen Fusion

Landschaftsbild Berge und Häuser und grüne Wiesen
Legende: Die Bezirke Schwende und Rüte in Appenzell Innerrhoden prüfen eine Fusion. Keystone

Wie die beiden Bezirke Schwende und Rüte am Sonntag mitteilten, wollen sie einen Zusammenschluss prüfen. Dies, nachdem die beiden Räte unabhängig voneinander ihre aktuelle Situation und die künftigen Herausforderungen geprüft hatten.

Die Grundsatzabstimmung soll am 5. Mai 2019 durchgeführt werden, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Das weitere Vorgehen: In den nächsten Wochen soll eine Arbeitsgruppe aus Vetretern der beiden Bezirke zusammengesetzt werden. Diese wird die notwendige Vorarbeit für eine mögliche Fusion leisten.

Im Kanton Appenzell Innerrhoden gibt es heute sechs Bezirke.

So funktioniert's

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Als erster Schritt im Prozess eines möglichen Zusammenschlusses muss in beiden Bezirken eine sogenannte Grundsatzabstimmung durchgeführt werden. Heissen beide Bezirksgemeinden den möglichen Zusammenschluss in dieser Grundsatzabstimmung gut, haben die Bezirksräte den Auftrag, einen Zusammenschlussvertrag auszuarbeiten. Darin muss mindestens Name, Organisation und Wappen der neuen Körperschaft geregelt werden, der Ablauf des Zusammenschlusses, die Zeit bis zur Umsetzung, die Neuwahlen, die Budgetierung und Ausgabenkompetenz. Dieser Vertrag wird den beiden Bezirksgemeinden dann gleichzeitig separat für den endgültigen Entscheid über den Zusammenschluss vorgelegt.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Olaf Schulenburg (freier Schweizer)
    Nun weiss man doch das Gemeindefusionen am Schluss ausser Mehrkosten nichts bringen, abgesehen von äusserst vereinzelten Ausnahmen. Gibt es für diese beiden Bezirke wirklich keinen anderen Weg? Ich finde es schade wenn so alte, gewachsene und gelebte Strukturen der Heimat defacto von der Bildfläche verschwinden.
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  • Kommentar von Tim Buesser (TimBue)
    Wie auch anders wo. Weder würde gespart noch wird was effizienter, wie suggeriert wird. Es wird zentralisiert und wo früher 2 Teams waren gibt es nur noch eines, mit in Summe mindestens gleich vielen Leuten, neu kommt einfach noch ein Oberchef dazu.
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