Investition in Terrorabwehr

Neues Einsatzmaterial für die Interventionseinheit «Säntis» der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden: Der Kantonsrat bewilligte einstimmig einen entsprechenden Nachtragskredit von 338'000 Franken für den neuen Materialbus «Terrorabwehr».

Kantonsrat Appenzell Ausserrhoden.

Bildlegende: Einstimmige Entscheidung: Der Ausserrhoder Kantonsrat sagt Ja zur Terrorabwehr für mehrere Hunderttausend Franken. Keystone

Die Aufrüstung der Ausserrhoder Spezialeinheit drängte sich auf, weil die St. Galler Kantons- und Stadtpolizei - mit denen die Ausserrhoder eng zusammenarbeiten - entsprechende Mittel bereits erhalten haben.
Justizdirektor Paul Signer betonte an der Debatte im Kantonsrat, dass auch die Ausserrhoder Einheiten im Sinne der «Interoperabilität» über identisches Einsatzmaterial verfügen sollten, wie ihre St. Galler Kollegen.
Um was für Material es sich im Detail handelt, wollte er aus operationstaktischen Gründen nicht sagen.

Folgeeinsätze von Terroranschlägen

Für Appenzell Ausserrhoden bestehe keine akute Terrorgefahr, sagte Signer. Doch die Anschläge in Paris vom vergangenen Herbst hätten das Thema virulent erscheinen lassen. Alle Terroranschläge könnten theoretisch Folgeeinsätze in einem Kanton auslösen.