Kerzen herstellen in der neunten Generation

Das Weihnachtsgeschäft bedeutet Hochsaison für die Kerzenfabrik Hongler. Viele Kunden kaufen ihre Kerzen schon im November, damit sie für den 1. Advent bereit sind. Der Kerzen-Laden in Altstätten macht jedoch nur einen kleinen Teil des Geschäftes der Kerzenfabrik aus.

Cyril Egger vor einer Kerzenmaschine.

Bildlegende: Geschäftsführer Cyril Egger vor einem Kerzenkarussell, in welchem Osterkerzen hergestellt werden. SRF

Zwei Drittel des Umsatzes macht die Kerzenfabrik Hongler mit Verkäufen an Kirchen. Die Nachfrage nach Altarkerzen habe zwar in den letzten Jahren abgenommen, dafür seien die Verkäufe von «Opferliechtli» gestiegen, erklärt der Geschäftsführer der Firma Hongler, Cyril Egger. «Opferliechtli» sind kleine Kerzen, die für eine Spende von einem Franken in den Kirchen angezündet werden können.

Die Absatzmenge ist deshalb ungefähr gleich geblieben. Grösser zu werden ist aber für die Firma kein Thema. «Unser Ziel ist es, zu wahren und zu halten, was ist», so Egger gegenüber dem «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF.

Cyril Eggers Grossmutter hiess mit Nachnamen noch Hongler, heiratete aber einen Mann namens Egger. Obwohl der Nachname der Geschäftsleitung nun nicht mehr derselbe ist wie der Firmenname, ist die Kerzenfabrik seit neun Generationen in den Händen der gleichen Familie.