Knill: «Der Status Quo wird weiter andauern»

Die Thurgauer Regierung ist froh darüber, dass das Bundesgericht in Sachen Kunstmuseum Thurgau endlich einen Entscheid gefällt hat. Jetzt gehe es vorwärts, sagt die zuständige Regierungsrätin Monika Knill.

Bilder in Museum

Bildlegende: Im Kunstmuseum bleibt vorläufig alles so, wie es ist. Keystone

Das Bundesgericht hat gestern den Thurgauer Regierungsrat zurückgepfiffen. Dieser muss den Objektkredit in Höhe von 4,6 Millionen Franken für die klimatische Sanierung der Ausstellungsräume im Thurgauer Kunstmuseum in der Kartause Ittingen dem Volk zur Abstimmung unterbreiten.

Die Thurgauer Regierung will zum Entscheid selbst keine Stellung nehmen. Die zuständige Regierungsrätin Monika Knill betont jedoch, dass sie froh sei, dass das Bundesgericht endlich entschieden habe und das Vorhaben an die Hand genommen werden könne.

Sie sei überzeugt, so Knill, dass der Entscheid keinen Einfluss auf den Museumsbetrieb hat. «Der Status Quo wird jetzt zwar länger andauern», sagt Knill, aber: «Es hat sich auch gezeigt, dass unsere Leute im Kunstmuseum aus dieser Situation heraus sehr kreative Lösungen für Ausstellungen gefunden haben.»