«Ledi - die Wanderbühne» geht im Appenzellerland auf Tournee

Die beiden Kantone Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden feiern in diesem Jahr gemeinsam ihre 500-jährige Zugehörigkeit zur Eidgenossenschaft. Jetzt geht «Ledi - die Wanderbühne» auf Tournee, das Kulturprojekt innerhalb des Jubiläums «AR-AI 500».

Die Wanderbühne von Architekt Ueli Frischknecht ist derzeit vor dem Regierungsgebäude in Herisau zu sehen.

Bildlegende: Die Wanderbühne von Architekt Ueli Frischknecht ist derzeit vor dem Regierungsgebäude in Herisau zu sehen. zvg

Die vom Architekten Ueli Frischknecht konzipierte Wanderbühne ist 19 Meter lang, 8 Meter breit und 7 Meter hoch; sie hat ein Gewicht von rund 18 Tonnen. Die Holzkonstruktion wurde am Donnerstag präsentiert. Die textile Verkleidung der unübersehbaren Wanderbühne verwandelt diese bei Dunkelheit in eine leuchtende Laterne.

Fünf Jahre lange Planung

Bündnisse und Bandenbildung sind sowohl Thema wie Arbeitsform des Kulturprojekts, das in den letzten fünf Jahren von 15 Kulturschaffenden aller Sparten und vielen Mitdenkerinnen und Mitdenkern aus den beiden Kantonen entwickelt worden ist. Denn zwischen den beiden Appenzell sind jüngst viele Bündnisse entstanden. In, auf und rund um die Ledi wird den Besucherinnen und Besuchern ein Programm von Veranstaltungen und Ereignissen geboten: Konzerte, Lesungen, Ausstellungen, Reden, Ausstellungen und vieles mehr.

Fünf Monate auf Wanderschaft

Während 60 Tagen stehen mehr als 300 Veranstaltungen auf dem Programm. Etwas mehr als fünf Monate geht die Ledi auf Wanderschaft. Sie macht der Reihe nach Halt in Herisau, Appenzell, Urnäsch, Gais, Teufen und Oberegg, für jeweils 10 bis 17 Tage, wie am Donnerstag mitgeteilt wurde. Die Wanderbühne führt eine Bar und einen Kiosk mit.