Massnahmen für Äschen im Rhein

Die Temperatur im Rhein zwischen Eschenz und Schaffhausen könnte zur Gefahr für die Äschen werden. Ausgebaggerte Bacheinmündungen sollen helfen.

Eine Äsche schwimmt im Wasser.

Bildlegende: Die Äsche braucht kühles Wasser zum Überleben. Imago

Die Temperatur an der Oberfläche des Rheins sei bei rund 24 Grad, erklärt Roman Kistler, Leiter der Thurgauer Jagd- und Fischereiverwaltung. Ab 25 Grad wird es für die Äschen gefährlich.

In den letzten Tagen wurden deshalb verschiedene Bacheinmündungen ausgebaggert. So entstehe eine Art Badewanne, in denen sich das kältere Bachwasser ansammle.

Derzeit gebe es jedoch noch keine Anzeichen, dass es zu einem Fischsterben wie im Jahr 2003 kommen könnte. Damals starben sämtliche Äschen im Rhein.

Dank den Regenfällen anfangs Sommer habe es derzeit viel mehr Wasser im Rhein als im Jahr 2003. In tieferen Lagen des Rheins sei das Wasser deshalb auch noch kühler, so Kistler.