Maximal 6000 Franken Abzug für Pendler

Der Thurgauer Grosse Rat hat nochmals das Sparpaket LÜP diskutiert. Es soll die Thurgauer Staatskasse um jährlich 48 Millionen Franken entlasten. Erneut zu reden gab die Beschränkung des Pendlerabzugs. .

Autoschlange, zu sehen im Rückspiegel eines Autos

Bildlegende: Der Pendlerabzug wird mit dem Thurgauer Sparpaket gekürzt. Keystone

Wie bereits in der ersten Lesung wehrte sich die SVP mit verschiedenen Anträgen gegen eine Beschränkung des Pendlerabzugs und eine Erhöhung der Gebühren für Bootsbesitzer. Allerdings wurden sämtliche Anträge abgelehnt.

Darüber sei er froh, meinte dazu SVP-Regierungsrat und Finanzdirektor Jakob Stark, es gelte ein strukturelles Defizit zu verhindern. Die gut 100 Massnahmen der LÜP (Leistungsüberprüfung) sollen den Thurgauer Staatshaushalt jährlich um 48 Millionen Franken entlasten. Die Beschränkung des Pendlerabzugs bringt dem Kanton zusätzliche Steuereinnahmen von 7 Millionen Franken, den Gemeinden rund zehn Millionen Franken.

Die Diskussion zu LÜP ist nun abgeschlossen. Ob das Paket die volle Entlastung bringen wird, ist noch offen. Die SVP hatte am 11. März das Referendum gegen die Beschränkung des Pendlerabzugs auf 6000 Franken angekündigt.