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Ostschweiz Mit Plakaten gegen neuen Zug

Ab dem 15. Dezember verkehrt der neue Schnellzug zwischen St. Gallen und Konstanz. Für die Strecke braucht er nur noch 35 Minuten. Der St. Galler Gewerbverband fürchtet die Abwanderung weiterer Kunden. Im Januar startet er deshalb eine Kampagne.

In einem Shoppingcenter.
Legende: Der St. Galler Gewerbeverband will mit Plakaten gegen Kundenschwund kämpfen. Keystone

Der neue Schnellzug von St. Gallen nach Konstanz verkehrt fünfmal täglich. Weil die Reisezeit nur noch 35 Minuten beträgt, befürchten die Detaillisten, dass weitere Kunden ins nahe Konstanz einkaufen gehen könnten. Die Folge aus Sicht des St. Galler Gewerbeverbandes: Umsatzverlust.

Auf die Folgen aufmerksam machen

Dies werde unter Umständen einen Personalabbau zur Folge haben, sagt Hans M. Richle, Präsident des Gewerbeverbandes, im Regionaljournal Ostschweiz von Radio SRF 1. «In der Folge wird auch die Lehrlingsausbildung darunter leiden.»

Auf diese Konsequenzen will der Gewerbeverband mit einer Plakatkampagne aufmerksam machen. Sie startet Anfang kommenden Jahres. Das Ziel: Die Kunden möglichst halten. «In einer zweiten Phase ist geplant, dass die Detaillisten eigene, kundenspezifische Kampagnen lancieren.» Wie weit besondere Rabatte dazu gehören, sei aber Sache der Detaillisten.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Wer in den angespannten und immer nur fordenden Begehrlichkeiten der öV-Benützer und deren Lobby, NEUE oder MEHR Zugsverbindungen verlangen will, muss oft sehr wichtige Gründe anmelden! Die Bahnunternehmen, mit dem sehr stark belegten Schienennetz, verwehren oft NEUE Züge! Fazit: IRGEND JEMAND muss diese Schnellzüge nach Konstanz verlangt haben! Nun aber, reagiert das GELD! Geschäftsinhaber, mit ihren (oft sehr) teuren Angeboten, haben Angst, sie könnten "Kunden" verlieren! Globalisierung PUR!
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