Neue Ausserrhoder Schulsoftware stösst auf Kritik

Daten von Schülern und Lehrern sollen im Kanton Appenzell Ausserrhoden künftig in einem einzigen System erfasst werden. So sei der Datenaustausch einfacher. Nicht bei allen Gemeinden kommt dieses Vorhaben gut an.

Frau sitzt vor Bildschirm.

Bildlegende: Der Datenaustausch an den Ausserrhoder Schulen soll verbessert werden. Keystone

«Uns bringt dieses System keinen Millimeter weiter», sagt der Gemeindepräsident von Wolfhalden, Gino Pauletti. 3000 Franken - der Anteil der Gemeinde Wolfhalden - seien zu viel für ein System, das es nicht brauche. Pauletti sieht keinen Handlungsbedarf.

Das Ziel des Projekts ist es, dass die Schuladministration in der Ausserrhoder Volksschule vereinheitlicht wird. So werden Daten, zum Beispiel für die Statistik, automatisch an den Kanton übermittelt.

Die Vereinfachung der Abläufe würden die 180'000 Franken pro Jahr für Kanton und Gemeinden rechtfertigen, sagt der Generalsekretär des Bildungsdepartements, Christian Aegerter.

Viele sehen den Nutzen

Im Allgemeinen sei die Einführung des Systems auf ein positives Echo gestossen, betont Aegerter. Und das bestätigt auch die Präsidentin der Gemeindepräsidenten. Bis zum 1. Juli müssen die Gemeinden eine Rückmeldung geben und dann wird entschieden, ob das neue System eingeführt wird.