Nur wenige Gerichtsangestellte zahlen in St. Gallen Steuern

Seit letztem Mai arbeiten rund 400 Angestellte am Bundesverwaltungsgericht in St. Gallen. Bis jetzt haben nur wenige auch ihren Wohnsitz hierhin verlegt.

Das architektonisch auffallende Gerichtsgebäude fotografiert an einem späten Sommertag.

Bildlegende: Nur wenige haben ihren fixen Wohnsitz in die Stadt St. Gallen verlegt. Keystone

Für einen fixen Wohnsitz in der Stadt St. Gallen haben sich bis jetzt 41 Personen entschieden, wie es auf Anfrage bei der Stadt heisst. Sie zahlen hier auch ihre Steuern. Weitere 108 Angestellte des Bundesverwaltungsgerichts sind als Wochenaufenthalter gemeldet, sagt die Leiterin der städtischen Standortförderung Isabel Schorer. «Wir gehen aber davon aus, dass die Zahl der fest angemeldeten Personen in den nächsten Monaten noch zunimmt.»

Noch keine Zahlen kennt man bei den Kantonen. Im Vorfeld der Eröffnung des neu erbauten Gerichts haben der Thurgau, St. Gallen und die beiden Appenzell die zukünftigen Angestellten umworben. Man wolle in rund einem Jahr eine erste Bilanz ziehen, hiess es auf Anfrage.