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Obsternte in der Ostschweiz Prallvolle Obstbäume lassen Bauern hoffen

Das Jahr 2017 war eines der schlechtesten Erntejahre seit Jahrzehnten. Infolge der schlimmen Frostnächte im April 2017 fiel die Ernte bei praktisch allen Früchten in der Schweiz miserabel aus.

Die Bäume waren teilweise richtig leer anstatt üppig behangen. Bei den Mostäpfeln beispielsweise wurde schweizweit mit 22'000 Tonnen nur ein Fünftel einer Normalernte eingefahren.

Anderes Bild in diesem Jahr

Dieses Jahr zeigt sich ein komplett anderes Bild – nicht zuletzt auch im Apfelkanton Thurgau. Die Bäume sind prall voll. «Das macht Freude», sagt Urs Müller vom landwirtschaftlichen Bildungs- und Beratungszentrum Arenenberg des Kantons Thurgau. Er geht davon aus, dass die diesjährige Apfelernte im Thurgau zwischen 10 und 20 Prozent höher ausfallen wird als im langjährigen Durchschnitt. Das seien aber erst Schätzungen, genauere Prognosen sollen im Juli publiziert werden.

In den anderen Ostschweizer Kantonen sowie im Kanton Graubünden tönt es ähnlich. «Wir werden über alle Sorten mindestens 10 Prozent mehr ernten können als in einem normalen Jahr», zeigt sich Andrea Lauber, Präsident Obstbauring Graubünden, zuversichtlich. Bei den Kirschen sieht es sogar nach einer Rekordernte aus. Damit sollte sich das finanzielle Loch der Obstbauern aus dem letzten Jahr stopfen lassen.

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