Ostschweizer Bischöfe müssen im Vatikan antraben

Der Churer, der St. Galler und der Basler Bischof trafen sich am Montag im Vatikan mit Vertretern des Papstes. Grund dafür ist die Pfarrei-Initiative, welche Seelsorger aus ihren Bistümern unterzeichnet haben.

Die Bischöfe verschränken die Hände.

Bildlegende: Die Schweizer Bischöfe lehnen die Pfarrei-Initiative ab. Keystone

Die Pfarrei-Initiative fordert Reformen in der Katholischen Kirche. Unter anderem will sie den Zölibat abschaffen. Es werde jedoch nicht soweit kommen, sagt die Sprecherin des St. Galler Bischofs, Sabine Rüthemann. Darin seien sich alle einig gewesen.

Wie die Bistümer und der Vatikan mit der Pfarrei-Initative umgehen, sei jedoch noch offen, sagt Sabine Rüthemann im «Regionaljournal Ostschweiz» von SRF1. Die Pfarrei-Initiative wurde im November 2012 von 90 Seelsorgern lanciert. Sie fordert Reformen, weil die Realität im Kirchenalltag nicht mehr den Vorschriften der Kirchenleitung entspreche.