Bundesratswahl Ostschweizer FDP-Parteien winken ab

Bundesratszimmer

Bildlegende: Auch in Zukunft keine Ostschweizer am Tisch: Das Bundesratszimmer. Keystone

Die Ausserrhoder FDP und auch die Bündner stellen intern keine Bundesratskandidatur. Und auch die St.Galler FDP wird wohl am Mittwoch den gleichen Entscheid fällen. Alle FDP-Kantonalparteien begründen ihre Nicht-Teilnahme am internen Rennen um den Bundesratssitz mit demselben Satz: «Unsere aussichtsreichen Kandidaten haben abgesagt. Also sagen wir auch ab.»

Aussichtsreich

Karin Keller-Sutter, St.Gallen, Andrea Caroni, Ausserrhoden und auch der Bündner Martin Schmid sind aussichtsreiche Ostschweizer Bunderatskandidaten. Allerdings haben sie unmittelbar nach Bekanntwerden der Vakanz abgewunken. Diesem schliessen sich nun auch die Kantonalparteien an. Sie lassen den Vortritt der lateinischen Schweiz.

Thurgau skeptisch

Alleine im Thurgau regt sich leiser Widerstand. Hier will die FDP nochmals über die Bücher. Unterstützt wird sie in diesem Anliegen von der SVP. Dieser Partei passt es nicht, dass die Ostschweiz in der Bundesratsfrage einfach so zurücksteht.