Ostschweizer Politiker in Fukushima

Die grüne Nationalrätin Yvonne Gilli und der St.Galler Regierungsrat Willi Haag haben eine Parlamentarierreise nach Fukushima mitgemacht. Das Ausmass des Reaktorunglücks hat bei beiden Politikern einen tiefen Eindruck hinterlassen.

Zerstörtes Reaktorgebäude

Bildlegende: Das Unglück von Fukushima hat schwere Schäden im AKW angerichtet. Keystone

Der Reaktorunfall vor zweieinhalb Jahren im japanischen Fukushima hat tiefe Spuren hinterlassen und die Diskussion rund um die Atomenergie nachhaltig verändert. Nun ist Fukushima erneut in den Schlagzeilen: Aus der Atomruine fliesst radioaktives Wasser ins Meer. Und ausgerechnet diese Woche sind Schweizer Politiker vor Ort.

Die grüne Nationalrätin Yvonne Gilli sagte im Gespräch mit dem «Regionaljournal Ostschweiz» von SRF 1, sie habe das Ausmass der Katastrophe unterschätzt. Und dem St. Galler Regierungsrat Willi Haag hat zu denken gegeben, dass die Menschen damals ihre Heimat sofort und für immer verlassen mussten. Als Energiechef des Kantons St. Gallen will er bei der Förderung nachhaltiger Energien jetzt vorwärts machen.

Die weitreichenden Folgen einer Atomkatastrophe