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Ostschweiz Ostwind: Agglomerations-Gemeinden werden zur Kasse gebeten

Lange wurde spekuliert, wie der Tarifverbund Ostwind seine Tarife und Zonen anpassen wird. Am Mittwoch machte er bekannt, dass es nicht ohne Preiserhöhungen gehe. Zudem werden zusätzliche Zonen eingeplant. Betroffen sind beispielsweise die Agglomerationsgemeinden rund um St. Gallen.

Bus in St. Gallen
Legende: Der Bus von St. Gallen nach Mörschwil wird teurer. Keystone

Der Tarifverbundrat hat die Zonenkorrekturen auf Dezember 2014 beschlossen - dies ist ein Kernelement der Neuerungen. Zum Beispiel gibt es einen Zonenplan im Raum St. Gallen. Künftig gelten hier zwei Zonen. Den Kern bildet die Stadt St. Gallen, die zweite Zone bilden die Agglomerationsgemeinden rundherum. Für diese gilt neu die teurere Zone 211, nicht mehr die Zone 210. Dies hat bei den Einzelbilletten eine Preiserhöhung zur Folge.

Diese Preiserhöhung wird auch im Raum Kreuzlingen aktuell. Einen neuen Zonenplan wird es ebenfalls im Raum Herisau/Gossau geben sowie im Raum Altstätten/Heerbrugg.

Die Neuerungen begründet das Unternehmen damit, dass das Angebot in den letzten fünf Jahren ständig ausgebaut wurde. Dies erhöhe den Finanzierungsbedarf.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Alois Berni, 9016 St.Gallen
    Es ist doch Unsinn, wenn OSTWIND nun eine neue Zone 211 als Ring um die ganze Stadt St.Gallen schafft, wobei die Verkehrslage vollständig ignoriert wird. Als Beispiele: Fahrkarte für Zonen 211/212 für Fahrten von Gossau SG nach Mörschwil oder Teufen; unmögliche Fahrroute bzw. Fahrplan ohne Zone 210 zu lösen. Grotesk auch die Zonenführung zwischen Gossau SG und Stadt St.Gallen: Bis Arena beidseitig 2 Zonen, bei Transit 3 Zonen, reine Abzockerei! Eigentlicher Sinn der Zonen völlig verfälscht.
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