Papageien, Geckos und ein Goldsittich geschmuggelt

Im St. Galler Rheintal haben Grenzwächter zwei Fälle von Schmuggel mit exotischen Tieren aufgedeckt. Papageien und Reptilien wurden beschlagnahmt. Ermittlungen ergaben, dass die mutmasslichen Schmuggler schon mehrfach artengeschützte Tiere in die Schweiz geschmuggelt hatten.

Anfang November kontrollierten Grenzwächter beim Übergang Au einen Grenzgänger. Im Auto wurden, unter Decken und in Käfigen versteckt, drei Weisskopfpapageien, ein Goffin-Kakadu sowie ein Goldsittich gefunden. Der Goldsittich befand sich in einer miserablen Verfassung, konnte aber gerettet werden. Alle fünf Tierearten sind vom Aussterben bedroht.

Unabhängig davon wurde im Dezember beim Grenzübergang «Schmitter» ein Österreicher kontrolliert. In seinem Auto wurden durch Grenzwächter, in Plastikschalen und Stoffsäcken versteckt, insgesamt 21 artengeschützte Warane und Geckos gefunden.

Gegen die beiden Personen wurden Strafverfahren durch die Zollfahndung eröffnet. Die Strafen können in solchen Fällen mehrere zehntausend Franken betragen. Sämtliche Tiere wurden beschlagnahmt und befinden sich in der Obhut eines fachkundigen Schweizer Zoos.