Philipp Schwander ist St. Galler Föbü

Er hat zwar St. Gallen den Rücken gekehrt und lebt in Zürich, ist mit der Gallusstadt aber noch immer verbunden. Philipp Schwander gilt als einer der profiliertesten Weinkenner der Schweiz. Seine Tropfen gibt es bald auch wieder in St. Gallen.

Philipp Schwander wird mit Konfetti getauft

Bildlegende: Am Samstagabend wurde der Föbü Philipp Schwander mit Konfetti getauft. srf

Philipp Schwander gilt als einer der profiliertesten Weinkenner der Schweiz. Er arbeitete ursprünglich beim St. Galler Weinhändler Martel. Verliess dann aber 1998 St. Gallen und stieg bei einer Zürcher Weinhandlung ein. 2003 gründete er in Zürich seine eigene Firma. Bald eröffnet er in St. Gallen eine Niederlassung.

«Ich habe nie erwartet, dass ich zum Föbü gekürt werde. Ich bin ja schon lange in Zürich, habe aber schon noch Kontakt nach St. Gallen. Umso mehr freut es mich, dass sie an mich gedacht haben», sagt Philipp Schwander.

«Er ist ein Ur-St. Galler, hat ein St. Galler Herz und kommt mit einem Geschäft zurück und hilft die Stadt zu neuem Leben zu erwecken», so erklärt der Kanzler der Ehrenfödlebürger die Wahl.

Föbü-Geschichte:

1972 trafen sich eines Abends eine Handvoll St. Galler Guggenmusiker zu einer oder mehreren Stangen Bier, um über das Födlebürgertum in St. Gallen und in der Presse zu lamentieren. «Me mösst halt emol ein vo däne Födlebürger verschüsse» meinte einer, «dänn chämed mer scho i de Zitig und St. Galle het erscht no en Födlebürger wäniger».