Pilzexperten werden rar

Verschiedene Ostschweizer Gemeinden versuchen vergebens ihre Pilzkontrollen zu besetzen. Nun braucht es zu Beginn der Sammelsaison neue Lösungen.

Eine ältere Frau mit Pilzen in beiden Händen.

Bildlegende: Giftig oder essbar? Viele Pilzsammler sind froh um die Meinung eines Experten. Keystone

Die Suche blieb erfolglos: Während zweier Monate suchte die Thurgauer Stadt Kreuzlingen eine Person, die Pilze kontrolliert. Gemeldet hatte sich niemand. Der Grund dafür: «Nur wenige sind noch bereit, Verantwortung zu übernehmen», sagt die stellvertretende Stadtschreiberin Janine Benz. Nun müssen Pilzsammler aus der Region Kreuzlingen in die Region Frauenfeld nach Müllheim oder Herdern fahren.

Eine Umfrage zeigt: Kreuzlingen ist mit diesem Problem nicht alleine. Auch Gemeinden wie Romanshorn oder Degersheim im Toggenburg suchten vergebens nach einer Person, die Pilze kontrolliert. Degersheim hat sich nun der Stadt St. Gallen angeschlossen.