Rechtsbürgerliche Parteien wollen die Mehrheit

Im St. Galler Kantonsrat hat die FDP und die SVP zusammen knapp die Hälfte der 120 Sitze. Das soll sich bei den Wahlen am 28. Februar ändern.

Der Wahlkampf für die Kantonsratswahlen sind im Vergleich zu den Regierungsratswahlen nicht so recht in Fahrt. Dieses Jahr ist das Phänomen noch stärker als in anderen Jahren.

Die Parteien haben auch vorgeschrieben, dass auf Wahlplakaten für das St.Galler Parlament auch immer die Regierungsratskandidaten erscheinen sollen, um diese zu stärken. «Sie sind die Zugpferde», sagt Christoph Graf von der FDP.

SVP und FDP

Vor vier Jahren hat die SVP Sitze verloren. Nach den erfolgreichen Nationalratswahlen sind sie nun optimistisch, diese Sitze wieder gutzumachen. «Ich gehe davon aus, dass wir auch kantonal Aufwind bekommen. Mit nur einem Sitz mehr wäre ich enttäuscht», so Erwin Böhni von der SVP.

Die Partei will die rechtsbürgerliche Mehrheit. Dies würde gelingen, wenn auch die FDP Sitze gewinnt. Dies ist wahrscheinlich. Drei Sitze wollen sie holen.

CVP

Bis vor zwölf Jahren war die Partei mächtig. Seither verliert sie an Einfluss, ist aber nach wie vor die zweitstärkste Fraktion im Parlament. Das diesjährige Ziel: Sitze halten. Dafür greift die Kantonalpartei tief in die Tasche. «Wir investieren 60'000 Franken in die Regionen», erklärt Patrick Dürr von der CVP.

SRF 1, Regionaljournal Ostschweiz, 17:30 Uhr

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