Regiobus AG will eigenständig bleiben

Das Busunternehmen mit Sitz in Gossau ist heute im Besitz der Appenzeller Bahnen und der Gemeinden Gossau und Herisau. Die Appenzeller Bahnen wollen nun das gesamte Aktienpaket übernehmen. Der Verwaltungsratspräsident der Regiobus hält wenig davon.

Regiobus fährt an AFG-Arena vorbei.

Bildlegende: Heute haben die Appenzeller Bahnen 40 Prozent der Regiobus-Aktien. zvg

Johann C. Krapf, der Verwaltungsratspräsident der Regiobus AG, will nichts an der heutigen Situation ändern. Das Aktionariat mit den Appenzeller Bahnen, Gossau und Herisau erachte er als richtig. «Mir wäre es wohl, wenn die Verhältnisse so bestehen bleiben», sagt Krapf gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF.

Die Regiobus AG ist heute vor allem in Gossau und Herisau aktiv. Für Krapf ist die Bindung zu den beiden Gemeinden über das Aktionariat wichtig. Von dort, respektive den entsprechenden Kantonen, kämen auch die Aufträge.

Von den Appenzeller Bahnen verspricht sich Krapf dagegen wenig Synergie-Potential. Diese besitzen nur wenige Busse.