Region Ost verlangt faire Lärmverteilung

Vertreter von den 89 in der Vereinigung «Region Ost» zusammengeschlossenen Gemeinden haben sich getroffen, um die Situation nach dem ständerätlichen Ja zum Fluglärm-Staatsvertrag zu diskutieren.

Ein Flugzeug fliegt über einen Masten.

Bildlegende: Nach dem Ja zum Staatsvertrag streiten sich die Regionen um die Lärmverteilung. Keystone

Am Freitag haben sich Politiker und Fluglärmorganisationen zu einer Gesprächsrunde getroffen. Sie haben ihre Positionen zum Thema Staatsvertrag zwischen der Schweizund Deutschland betreffend Flugverkehr diskutiert und sich für eine faire Verteilung desFluglärms innerhalb der Schweiz stark gemacht.

Rahmenbedingungen klären

Die Stossrichtung von Kanton Thurgau, Kanton St. Gallen und dem östlichen Teil des Kantons Zürich: Der Staatsvertrag soll von der Schweiz ratifiziert werden, um den langjährigen Konflikt mit Deutschland zu lösen. Gleichzeitig müssen aber die Rahmenbedingungen für die Umsetzung des Staatsvertrags geklärt sein.

Politiker und Fluglärmorganisationen erwarten von Bundesrätin Leuthard, dass sie ihr Versprechen einlöst und ein Konzept vorschlägt, wie der zukünftige Fluglärm fair auf alle Himmelsrichtungen verteilt werden kann. Zudem verlangen sie vom Bundesrat eine Lösung für den Betrieb des Flughafens ohne Pistenverlängerungen. Pistenverlängerungen seien nicht notwendig,sowohl was die Sicherheit als auch die Kapazität des Flughafens Zürich betrifft, schreibt Region Ost.