Romanshorn schmettert Solar-Initiative ab

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Romanshorn wollen die Solar-Energie nicht zusätzlich fördern. Sie schmettern die Solar-Initiative, welche auch in anderen Thurgauer Gemeinden lanciert wurde, wuchtig mit 1611 Nein- zu 570 Ja-Stimmen ab.

Gebäude mit Solarzellen an der Fassade

Bildlegende: Ein Vorzeigeprojekt steht bereits in Romanshorn: Ein Gebäude mit Solarzellen an der Fassade. SRF

Die Initianten um GLP-Nationalrat Thomas Böhni wollten mit der Solar-Initiative erreichen, dass bis spätestens Ende 2025 pro Einwohner zehn Quadratmeter Solarfläche in Betrieb sind. Diese hohe Zahl sei utopisch und werde sehr teuer, warnte der Romanshorner Stadtrat.

Auch in Amriswil, Frauenfeld und Weinfelden sind gleich- oder ähnlichlautende Initiativen zustande gekommen. Die Abstimmungen stehen noch an. Vor knapp vier Jahren lehnten die Frauenfelder ein ähnliches Anliegen allerdings bereits ab. Damals forderten die Initianten zwei Quadratmeter Solarfläche pro Einwohner.