Schulstreit in Glarus Nord geht weiter

In der Gemeinde Glarus Nord gehen die Emotionen rund um die Schulstandorte hoch: Die IG Schule Nord verlangt in einer Petition, dass das Volk über die Schulstandorte abstimmen kann.

Schulbänke und Stühle in einem leeren Schulzimmer.

Bildlegende: Wer soll wo in die Schule? Diese Frage beschäftigt die Gemeinde Glarus Nord. Keystone

Es geht um die Schulen in Näfels und Mollis: Die Sekundarklassen sollen in Näfels zusammengelegt werden, die Primarklassen in Mollis. Dagegen wehrt sich die IG Schule Nord. Die IG hat nach eigenen Angaben genügend Unterschriften beisammen, um eine ordentliche Gemeindeversammlung einzuberufen. Dies schreibt die Südostschweiz am Dienstag.

Der Präsident der Schulkommission, Roger Schneider, hat nichts dagegen. Wenn das Volk über Schulstandorte abstimmen will, dann sei das in Ordnung, so Schneider.

Im Zusammenhang mit dem Streit um die Klassenzuteilung hat die IG auch das Bildungsdepartement eingeschaltet. Sie will wissen, ob die Zuteilung tatsächlich in der Macht der Schulleitung liegt. Bildungsdirektorin Christine Bickel wollte sich dazu nicht äussern, da die Abklärungen noch laufen.