Solarenergie in den Gemeinden stärken statt über den Kanton

Am Montag wurde in Romanshorn eine Initiative zur Solarförderung eingereicht, in Amriswil und Frauenfeld bereits letzte Woche. Die Forderung ist immer dieselbe. Bis Ende 2025 sollen pro Einwohner der Gemeinde mindestens zehn Quadratmeter Solarfläche geschaffen werden.

Solarzelle

Bildlegende: Amriswil hat im Moment eine Solarfläche von knapp einem Quadratmeter pro Einwohner, Frauenfeld rund einen halben. Keystone

«Unsere Chance für Teilerfolge ist wesentlich grösser mit dieser Strategie», erläutert der Thurgauer Nationalrat Thomas Böhni. Er war Mitglied im Initiativkomitee in Frauenfeld und unterstützt auch die anderen Komitees. Die Strategie ist nicht nur auf eine grosse Abstimmung zu setzen, sondern auf viele kleine.

«Wenn man es kantonal macht, würde es auch nur eine kantonale Abstimmung geben, bei der ein Ja oder ein Nein für den ganzen Kanton herauskommt.» Bei den Gemeinden bestünden bessere Chancen, dass an einigen Orten die Initiative oder ein Gegenvorschlag angenommen werde.

Auch in weiteren Gemeinden wird geprüft, ob es sinnvoll wäre, die Initiative einzureichen. Sicher ist erst, dass in Weinfelden und Kreuzlingen Unterschriften gesammelt werden sollen.