St. Gallen und Graubünden wollen Bundesgelder für Innovationspark

Im Herbst wies der Bund drei Projekte für einen Innovationspark in der Ostschweiz zurück. Bis Montag mussten sich die betroffenen Kantone entscheiden, ob sie die Projekte überarbeiten. Der Thurgau macht selber weiter, St. Gallen und Graubünden bleiben im Rennen.

«Die Aussichten sind zu klein», sagt der Thurgauer Regierungsrat Kaspar Schläpfer. Deshalb habe die Regierung entschieden, das Projekt im Bereich Landwirtschaft und Ernährung selbst umzusetzen. Dafür investiert der Kanton gemeinsam mit der Stadt Frauenfeld 275'000 Franken, um Chancen und Risiken eines solchen Projektes abzuschätzen.

Das Projekt in der Stadt St. Gallen, welches auch von den Kantonen Appenzell Inner- und Ausserrhoden und dem Fürstentum Liechtenstein unterstützt wird, wird hingegen nachgebessert. Man wolle die Details konkretisieren und hoffe, in der zweiten Runde berücksichtigt zu werden, sagt der St. Galler Regierungsrat Benedikt Würth.

Der Bündner Regierungsrat Jon Domenic Parolini bläst ins gleiche Horn. Graubünden werde das Projekt am Standort Davos ebenfalls überarbeiten. Er sei überzeugt, dass dieses Projekt nicht schlecht sei und mit Nachbesserungen gutgeheissen werden könne.