St.Galler Oberstufenschüler sind «Schweizermeister» in Mathe

Zum fünften Mal hat sich der Kanton St.Gallen an der Pisa-Studie beteiligt. Nun liegen die Resultate vor: Die Oberstufenschüler aus dem Kanton St.Gallen sind top in Mathematik und in den Naturwissenschaften. Nur durchschnittlich sind sie im Lesen.

Kind an Wandtafel

Bildlegende: Die St.Galler Schüler sind top in Mathe und Naturwissenschaften. Bei der Sprache können sie noch zulegen. Keystone

In der Mathematik erreichen die 15-jährigen Schülerinnen und Schüler aus dem Kanton St.Gallen hervorragende Leistungen, die statistisch signifikant über dem Gesamtschweizer und dem Deutschschweizer Mittelwert liegen. Signifikant höhere Leistungen erbringen die Oberstufenschüler auch in den Naturwissenschaften – also in Chemie, Physik und Biologie.

Das Lesen hingegen bereitet den St.Gallerinnen und St.Gallern mehr Mühe. Im aktuellen Pisa-Test konnten sich die Schüler nicht vom Durchschnitt absetzen.

Die Resulate zeigen aber, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund besser abschnitten als in den ersten Tests vor zwölf Jahren.

An den Pisa-Tests beteiliegen sich 65 Länder zum internationalen Schulleistungsvergleich. In einer späteren Analyse werden kantonale Leistungen erhoben. Insgesamt beteiligen sich elf Schweizer Kantone, davon fünf Kantone aus der Deutschschweiz. St.Gallen ist der einzige Kanton aus der Ostschweiz.