St. Galler Stadtautobahn ist auf Kurs

Das Projekt für den Ausbau der St. Galler Stadtautobahn kommt voran. Die Vernehmlassungsfrist beim Bund ist abgelaufen. Jetzt soll das 410-Millionen-Franken-Projekt für einen zusätzlichen Umfahrungstunnel den eidgenössischen Räten vorgelegt werden.

Stadtautobahn

Bildlegende: Bund, Kanton und Stadt wollen den Verkehr auf der St. Galler Stadtautobahn verflüssigen. Keystone

Das Bundesamt für Strassen (Astra) schätze das St. Galler Stadtautobahn-Projekt nach wie vor als «nötig und gut aufgegleist» ein, sagt ein Sprecher gegenüber dem Sendung «Regionaljournal Ostschweiz». Aus verkehrstechnischer Sicht habe das Projekt beste Aussichten auf eine Realisierung.

Letzte Woche ist in Bern die Vernehmlassungsfrist für das zweite Programm zur Beseitigung von Engpässen im Nationalstrassennetz abgelaufen. Im 5,5-Milliarden-Franken-Paket befindet sich auch der Ausbau der St. Galler Stadtautobahn mit einer dritten Röhre durch den Rosenberg. Dazu hat der Bund auch einen neuen Autobahnanschluss in der Kreuzbleiche in Planung.

Das Astra hat zwar noch nicht alle Eingaben gesichtet. Klar ist aber bereits jetzt, dass es das St. Galler Projekt für dringend hält. Es will deshalb das Projekt dem Parlament vorlegen. Dieses wird voraussichtlich nächsten Sommer darüber entscheiden.