St. Galler Stiftsbezirk soll sich weiterentwickeln

Seit einem Jahr kümmert sich ein Verein um den Stiftsbezirk St. Gallen. Mitglieder sind unter anderen der Kanton St. Gallen, das Bistum und St. Gallen-Bodensee-Tourismus. Der Verein kann bislang aber noch keine sichtbaren Erfolge nachweisen.

Der Stiftsbezirk aus der Vogelperspektive.

Bildlegende: Der Verein soll den Stiftsbezirk bekannter machen, so die Idee. Keystone

Ein Unesco-Weltkulturerbe muss heute einen Management-Plan vorweisen. Dieser umschreibt unter anderem wie das Objekt geschützt und entwickelt wird. Als der St. Galler Stiftsbezirk 1983 in die Unesco-Liste aufgenommen wurde, war ein Management-Plan noch nicht vorgeschrieben.

Das sei die erste grosse Aufgabe des Vereins, sagt Präsident Florian Eicher. Man wolle damit vor allem auch die Kommunikation verbessern und vereinheitlichen. Heute würden nämlich verschiedene Partner - zum Beispiel das Bistum, der Kanton und die Tourismusorganisation - einzeln kommunizieren.

Ziel ist gemäss Eicher eine nachhaltige Tourismusförderung. Dem Verein sei es aber auch ein Anliegen, das Weltkulturerbe unter den Einheimischen bekannter zu machen.