Öffentlicher Verkehr Stadt Wil unzufrieden mit dem Kanton St.Gallen

Die Stadt und die Region Wil sind vom Fahrplanwechsel 2018 stark betroffen. Weil der Fahrplan der Fernverkehrszüge nicht mehr auf den Busfahrplan abgestimmt ist, müsse der Kanton nun die Änderungen des Buskonzepts mitfinanzieren, so die Forderung aus der Region.

Blick aus Führerkabine eines Zugs

Bildlegende: Im Dezember reichte die Stadt Wil zusammen mit der IG öV Wil eine Petition mit 12'000 Unterschriften beim Kanton ein. Keystone

In den letzten Tagen haben Gespräche zwischen Vertretern der Region Wil und dem Kanton St.Gallen stattgefunden. Die Wiler Stadtpräsidentin Susanne Hartmann bewertet diese grundsätzlich positiv. Zufrieden ist sie aber nicht.

Es geht um den Fahrplanwechsel der SBB im Dezember 2018. Denn damit verändert sich der Fahrplan der Fernzüge in Wil massiv. Wer dann mit einem Fernzug in Wil ankommt, der muss statt wenigen Minuten gleich eine Viertelstunde auf den Bus warten.

Finanzielle Beteiligung

Der Kanton schlägt vor, dass die Stadt und die Region Wil ihr Buskonzept anpassen. Das sei aber nicht gratis zu haben, sagt Stadtpräsidentin Susanne Hartmann. Sie verlangt: Der Kanton solle sich an den Änderungen finanziell beteiligen. Es hätte auch schon Signale in diese Richtung gegeben, sagt sie.