Thurgauer Regierung hält fest: Frühfranzösisch wird abgeschafft

Der Kanton Thurgau zeigt sich unbeeindruckt von der Veto-Androhung durch den Bundesrat und von der Kritik aus der Westschweiz. Die Regierung bleibt dabei: das Frühfranzösisch wird abgeschafft.

Mädchen sitzt vor Aufgabenblatt mit Französisch-Aufgaben.

Bildlegende: Im Thurgau gibt es voraussichtlich ab dem Schuljahr 2021 defintiv kein Frühfranzösisch mehr. Keystone

Die Thurgauer Regierung arbeitet zur Zeit einen Gesetzesentwurf aus, der Ende Monat dem Parlament überwiesen werden soll. Damit kommt das Thema «Frühfranzösisch» nochmals zurück in den Grossen Rat.

Wenn dieser keine Kehrtwende macht, dann gibt es im Thurgau ab dem Schuljahr 2021 definitiv kein Frühfranzösisch mehr.

«Die Thurgauer Regierung zeigt sich unbeeindruckt auch von der Kritik aus den eigenen Reihen - also aus dem Kanton Thurgau selber», sagt die zuständige Regierungsräting Monika Knill gegenüber Radio SRF 1.

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