Thurgauer Sirenen müssen überprüft werden

In den letzten vier Monaten kam es im Kanton Thurgau zu mehreren Sirenen-Fehlalarmen. Betroffen waren zwei Anlagen, die im letzten Jahr installiert worden waren. Nun müssen alle 150 Neuinstallationen kontrolliert werden - drei Viertel aller Anlagen.

Sirene

Bildlegende: Im Kanton Thurgau werden in den nächsten Wochen alle 150 Sirenen nachkontrolliert. Keystone

Zwischen Weihnachten und Neujahr ging in Buhwil der Alarm dreimal fälschlicherweise ab, in Schönholzerswilen passierte dasselbe vergangene Woche. Beim Amt für Bevölkerungsschutz geht man davon aus, dass irgendwo Feuchtigkeit in die Anlagen eintrat, was den Alarm auslöste.

Im letzten Jahr installierte der Thurgau 150 Anlagen desselben Typs. Diese werden nun im Zuge der Schlusskontrolle nochmals untersucht. Werden Fehler entdeckt, fallen für den Kanton keine Mehrkosten an, heisst es auf Anfrage.

Die 150 Anlagen wurden von der deutschen Firma Sonnenburg installiert. Zurzeit richtet sie solche auch in den Kantonen St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden ein. Reklamationen habe es bis anhin keine gegeben.