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Ostschweiz Trotz Krimkrise: Stadler Rail setzt auf russischen Markt

Der Schienenfahrzeug-Hersteller Stadler Rail hat einen Grossauftrag an Land gezogen. Der russische Bahnbetreiber Aeroexpress bestellte beim Ostschweizer Unternehmen 25 Doppelstocktriebzüge für die S-Bahn in Moskau. Im Werk in Altenrhein fand am Dienstag der Montagestart statt.

Peter Spuhler an einem Stehpult in der Montagehalle
Legende: Peter Spuhler beim Montagestart der neuen Doppelstockzüge für Moskaus S-Bahn im Werk in Altenrhein. SRF

Der Auftrag umfasst ein Volumen von 380 Millionen Euro. Im Auftrag enthalten ist zudem eine Option für die Lieferung von 13 weiteren Zügen. Die ersten drei Züge werden komplett in Altenrhein gebaut. Die restlichen 22 Züge werden teilweise im Stadler-Werk in der weissrussischen Hauptstadt Minsk gefertigt, das im Herbst 2013 in Betrieb genommen wurde.

Friedliche Lösung der Krimkrise

Peter Spuhler, CEO und Inhaber der Stadler Rail hofft auf eine politische Lösung in der Ukraine. Das Unternehmen mit Sitz in Bussnang will weiter in die Erschliessung neuer Märkte intensivieren. Insbesondere Russland und andere Staaten der Ex-Sowjetunion wie Aserbaidschan oder Kasachstan haben es Stadler Rail angetan. Das seien allesamt traditionelle Eisenbahn-Nationen, deren Zugflotten veraltet seien. Der zweite Auftrag aus Russland sei ein Meilenstein in der Firmengeschichte, sagte Spuhler.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Schon bedenklich: Während die Russen Schweizer Bahnwagen (hoffentlich trotz der Krimkrise) bestellen, lassen die Schweizerischen Bundesbahnen auf Befehl des Bundesrates die neuen Doppelstöcker nicht von der einheimischen Stadler Rail, sondern weit weg, in Kanada fabrizieren, und unser Steuergeld fährt somit über den grossen Teich.
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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Ich wünsche Herrn Spuhler viel Glück. Hoffentlich bekommt er und seine Stadler Rail die einseitige, antirussische Haltung der Schweiz zur Ukraine-Krise nicht doch noch zu spüren.
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