Umstrittenes Polenmuseum soll im Schloss Rapperswil bleiben

Das Polenmuseum im Schloss Rapperswil hat eine lange Tradition. Mit einem neuen Nutzungskonzept hat die Ortsgemeinde als Schlossbesitzerin entschieden, dass das umstrittene Museum auch in Zukunft bleiben soll.

Schloss Rapperswil

Bildlegende: Das Schloss Rapperswil soll offener und attraktiver werden. zvg

Das Polenmuseum ist einigen Rapperswilern ein Dorn im Auge. Eine Gruppe rund um Verleger Bruno Hug hat sich deshalb gegen eine Verlängerung des Mietvertrags gewehrt und mit einer Petition 2000 Unterschriften gesammelt.

In einem Punkt ist sich die Ortsgemeinde mit Bruno Hug einig: So soll das Schloss Rapperswil in Zukunft offener und belebter werden.

«Das Schloss soll ein attraktiver Treffpunkt werden», sagt Ortsgemeinde-Präsident Matthias Mächler gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF. Unter anderem ist vor dem Schloss eine kleine Cafe-Bar geplant.

Für Bruno Hug geht das neue Nutzungskonzept zu wenig weit. Schliesslich belege das Polenmuseum weiterhin die schönsten Schlossräume und der Schlossrundgang sei dadurch unvollständig. Was die Bevölkerung von den Plänen der Ortsgemeinde hält, wird sich in der Vernehmlassung zeigen, welche bis Mitte Mai dauert.