Ungewisse Zukunft für Alpsteinbike

Der WWF hat zusammen mit zwei Jagdgesellschaften einen Rekurs gegen eine Streckenbewilligung für die Veranstaltung Alpsteinbike gewonnen. Es geht um eine Teilstrecke in einem Schutzgebiet. Die Organisatoren sehen ihre Veranstaltung gefährdet - wegen der Verfahrenskosten.

Biker

Bildlegende: WWF und Jagdgesellschaften wehren sich gegen Veranstaltungen mit ein paar hundert Fahrern. Keystone

Bis zu 500 Teilnehmende nehmen jeweils am Alpsteinbike teil, das seit 2005 jeweils im September auf einem rund 90 km langen Rundkurs über Wildhaus, Rüthi, Brülisau und Schwägalp führt. Die Austragung des für den 27. und 28. September angekündigten Anlasses sei nun aber gefährdet, sagte Rolf Järmann, Präsident des Vereins Alpsteinbike, der Nachrichtenagentur sda.

Der WWF reichte zusammen mit den Jagdgesellschaften Gräppelen und Stein einen Rekurs ein, der Ende August vom Baudepartement gutgeheissen wurde. Der Entscheid ist laut Rechtsdienst noch nicht rechtskräftig.

Gegen Massenfahrten

Der WWF habe nichts gegen einzelne Biker, für die Strecke gebe es auch kein Fahrverbot, sagte WWF-Jurist Dieter Bürgi. Man wehre sich aber gegen eine Masse von mehreren hundert Fahrern in einem kantonalen Schutzgebiet, das auch in kommunalen Schutzverordnungen aufgeführt sei.