Urnäscher Petition blieb ohne Erfolg

Zu hohe Abo-Preise für die Urnäscher Pendler. Sie haben sich gewehrt und Unterschriften an die Adresse des Tarifverbunds Ostschweiz gesammelt. Das war vor einem guten Jahr. Seither ist es ruhig geworden und die Preise sind noch immer die gleichen.

Die Appenzeller Bahnen fahren durch Urnäsch.

Bildlegende: Mit der Appenzeller Bahn von Urnäsch nach St. Gallen ist markant teurer als von Waldstatt. Keystone

Wer von Urnäsch nach St. Gallen pendelt zahlt für ein Jahres-Streckenabonnement knapp 1'600 Franken, ab Waldstatt kostet ein Jahresabo nur rund 970 Franken. Zwischen den beiden Gemeinden liegen sechs Bahnkilometer.

Das hat den Urnäschern nicht gepasst und sie haben sich gewehrt. Mit einer Petition haben sie den Tarifverbund Ostschweiz aufgefordert, die Zonen-Grenze anzupassen.

Ohne Erfolg, wie Gemeindepräsident Franz Sandholzer gegenüber dem «Regionaljournal Ostschweiz» auf SRF 1 bestätigte.

«  Wenn es wieder einen Tarifaufschlag gibt, werden wir stärker intervenieren und ziemlich sicher mit dem Regierungsrat Kontakt aufnehmen. »

Franz Sandholzer
Urnäscher Gemeindepräsident

Dass die Gemeinde die Kosten von 80'000 Franken selber hätte übernehmen sollen, um die Billett-Preise zu verbilligen, dies sei für Urnäsch nie ein Thema gewesen, so Sandholzer weiter.