Viel Wasser aber keine Schäden

Der Regen fiel in der Ostschweiz am Wochenende zum Teil sehr ergiebig. Die Feuerwehr musste aber kaum ausrücken.

Kühe unter einem Baum

Bildlegende: Kühe suchen auf einer weide bei Igis (GR) Schutz vor dem Dauerregen. Keystone

Von Samstagmorgen bis Sonntagmorgen wurden gemäss Bulletin des Bundesamts für Umwelt zum Teil hohe Regenmengen gemessen: Im südlichen Thurgau und im Prättigau 30 bis 60 Millimeter, im Alpstein und Rheintal fielen lokal bis 80 Millimeter. In den weniger regengeplagten Regionen fielen die Mengen mit 5 bis 15 Millimeter deutlich tiefer aus.

Schäden waren kaum zu verzeichnen. Die St. Galler Kantonspolizei meldete acht Feuerwehr-Einsätze wegen überschwemmter Keller. Die Thurgauer Kollegen wiesen bei Bürglen Kajakfahrer und Surfer von der Thur, da der Fluss wegen schwimmenden Holzteilen zu gefährlich war.

Am Nachmittag und Abend war besonders der Osten von Dauerregen betroffen. Dort ging es mit Regen bis am Sonntagnachmittag weiter. So fielen in St. Gallen insgesamt 80 Millimeter, auf dem Säntis gab es 73 Millimeter und in Urnäsch 68 Millimeter.