Wahlbeteiligung in der Ostschweiz stabil

Viele Wählerinnen und Wähler geben ihre Stimme brieflich ab. Deshalb können die Gemeinden bereits jetzt relativ gut einschätzen, wie hoch die Wahlbeteiligung am Sonntag sein wird. In der Ostschweiz dürfte sich diese auf dem Niveau der letzten Wahlen bewegen.

Urne

Bildlegende: Nur noch ein kleiner Teil der Wahlberechtigten nutzt die Urne am Sonntag. Keystone

In Davos sei der Rücklauf bis jetzt gut, sagt Landschreiber Michael Straub. Es gebe sicher eine durchschnittliche bis gute Beteiligung. Rund 90 Prozent der Wählerinnen und Wähler würden ihre Stimme brieflich abgeben. Deshalb sei die Einschätzung der Wahlbeteiligung relativ genau.

Eine noch genauere Prognose kann die Stadt St. Gallen machen. Dort stimmt praktisch die ganze Bevölkerung brieflich ab. Stephan Wenger vom Stimmbüro schätzt, dass die Wahlbeteiligung rund zwei Prozent tiefer ist als vor vier Jahren.

Keine Aussage kann dagegen Glarus Nord machen. Weil immer noch ein grosser Teil der Bevölkerung an der Urne wählt, sei eine Prognose schwierig, heisst es auf Anfrage. Die Landsgemeinde-Tradition zeige sich auch an einem Eidgenössischen Wahlsonntag.