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Ostschweiz Wenn in St.Gallen die Lichter ausgehen

Eine Stadt ohne Strom und Licht. Das ist das Szenario im Roman «Stromlos» der Naturwissenschaftlerin und Grünen Stadtparlamentarierin Veronika R. Meyer. Die Autorin mischt Fiktion mit Szenarien, die auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz in seinen Risikoanalysen annimmt.

Steckdose
Legende: Strom: Wie selbstverständlich fliesst er aus der Steckdose. Wenn er aber nicht mehr da ist, gibt es Probleme. SRF

Es ist ein ganz normaler Freitagnachmittag. Und plötzlich fällt in der Stadt St.Gallen der Strom aus. Erst nur für zwei Stunden. Später noch einmal, dann aber gleich für eine knappe Woche. Und das bringt die Bevölkerung an den Anschlag. Schon nach wenigen Tagen sterben erste Menschen, und in den Läden kommt es zu Plünderungen.

Im Roman «Stromlos» beschreibt die St.Galler Stadtparlamentarierin Veronika R. Meyer fiktiv, was passieren könnte bei einem Stromausfall. Doch die Szenarien haben Hand und Fuss: Erst vor vier Monaten hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz eine Analyse vorgelegt, die den Stromausfall als grosses Risiko einstuft. Auch eine Tagung an der Empa in Dübendorf hat den «Blackout» thematisiert.

Veronika Meyer hat nach einer Ausbildung als Laborantin an der Universität Bern Chemie studiert. Seit einem Jahr ist sie Stadtparlamentarierin der Grünen.

«Stromlos» ist im Orte-Verlag erschienen.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Stromausfälle dieser Groessenordnung sind jederzeit möglich und gar nicht so unwahrscheinlich wie viel glauben. Die SBB hata es vor geraumer Zeit erwischt, nur weil eine einzelne Leitunga versagte. Das wieder auffahren der Netze, (Schwarzstart von Wasser-KW) nimmt einige Zeit in Anspruch. In diesem Versorgungsbereich darf sich die öffentliche Hand nicht verabschieden und alles Privatisieren. Genau das aber wird mit dem EU-Rahmenabkommen angestrebt. Versorgungssicherheit versus Liberalisierung ?
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  • Kommentar von Alex Bauert (A. Bauert)
    New York, 80er. 3 Tage ohne Strom und neun Monate später komplett überfüllte und überforderte Geburtenabteilungen in allen Spitälern ... ;-) so einfach ist das ... oder war es.
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