«Wer nicht sät, kann nicht ernten»

Knapp die Hälfte der Schweizer Bauern hat einen Nebenerwerb, Tendenz steigend. Die St. Galler Fachmesse «Tier und Technik» widmet dem Nebenerwerb eine Sonderausstellung. Die Möglichkeiten für Nebenerwerbe sind unterschiedlich.

Bauer melkt Kühe

Bildlegende: Für viele Bauern in der Schweiz reicht die Arbeit auf dem Hof alleine nicht. Keystone

Es gebe nicht den Nebenerwerb, der sich am ehesten lohne. Das sagt Agnes Schneider, die Bauernfamilien berät, wenn sie einen Nebenerwerb suchen. Für die einen sei es ein Zirkus auf dem Hof, für die anderen ein Hofladen.

Immer beliebter werden auch Betreuungsleistungen: Bauernfamilien nehmen Personen mit Behinderung auf, nachdem sie eine Weiterbildung gemacht haben. Egal welche Art von Nebenbeschäftigung: Weiterbildungen seien wichtig, sagt Schneider. Wo nicht gesät wird, könne nicht geerntet werden.

Die Fachmesse «Tier und Technik» in St. Gallen dauert noch bis am 24. Februar.