Wil rechnet 2016 mit einer schwarzen Null

Nach mehreren Jahren mit Defiziten rechnet die Stadt Wil 2016 mit einem leichten Plus von 308'000 Franken. Grund seien höhere Einnahmen bei den Steuern und Anstrengungen um zu sparen.

Bei den Steuern rechnet der Stadtrat aufgrund der laufenden Rechnung bei den Einkommens- und Vermögenssteuern mit leicht höheren Einnahmen: Sie sollen von 68 Millionen Franken auf 69,4 Millionen Franken steigen. Bei den juristischen Personen sind Einnahmen von 9,5 Millionen Franken vorgesehen.

Bei der rund 80 Massnahmen umfassenden Aufgaben- und Leistungsüberprüfung sind über 30 Massnahmen bereits umgesetzt oder stehen kurz bevor. Die Kosten sollen in diesem Jahr um 1 Millionen Franken und in den folgenden Jahren bis 2018 um jeweils eine halbe Million Franken reduziert werden.

«  Wir hinterfragen Aufgaben und die damit verbundenen Ausgaben kritisch. »

Susanne Hartmann
Stadtpräsidentin Wil

Der Wiler Stadtrat hat für 2016 aus der betrieblichen Tätigkeit ein Defizit in der Höhe von 5 Millionen Franken veranschlagt. Die stabilen Finanzierungsergebnisse gleichen dieses Minus aber vollständig aus. Vor allem die Abgaben der Technischen Betriebe Wil (TBW) in der Höhe von 5 Millionen Franken sowie erwartete Liegenschaftenerträge von rund 2,6 Millionen Franken beeinflussen das operative Ergebnis positiv.