Windmessungen auf der Hochalp dauern an

Seit dem Sommer 2013 wird auf der Hochalp über Urnäsch die Windstärke gemessen. Es soll geklärt werden, ob sich das Gebiet für Windanlagen eignet. Schon Ende Juli dieses Jahres sollte die Messung beendet und der Mast wieder abgebaut sein. Allerdings dauern die Messungen bis Ende September an.

Hochalp

Bildlegende: Wegen eines Blitzes verzögern sich die Windmessungen auf der Hochalp über Urnäsch. zvg

Kaum war der 81 Meter hohe Turm mit den Messinstrumenten auf der Hochalp im Kanton Appenzell Ausserrhoden aufgebaut, hat ein Blitzschlag zu Datenausfällen geführt. Weil der Kanton aber vollständige Messungen für zwölf Monate wolle, dauerten die Messungen länger, voraussichtlich bis Ende September. Im Oktober soll der Mast abgebaut werden.

Die Messungen mit dem monatlichen Mittelwert von 5,0 Meter pro Sekunde würden heute eine vorsichtig-optimistische Prognose zulassen, heisst es beim Amt für Umwelt: Es dürfte also genügend Wind haben auf der Hochalp für eine Windkraftanlage.

Selber will der Kanton keine Windkraftanlage bauen. Er würde bei genügend Wind die raumplanerischen Vorarbeiten ausführen. Das Gebiet würde im kantonalen Richtplan als Gebiet für Windkraftnutzung eingezont und damit die Voraussetzungen schaffen, dass der Wind als Energie genutzt werden kann.