Zustand der Wildtiere überrascht St. Galler Wildhüter

Der lange und strenge Winter hat weniger Wildtiere dahingerafft als erwartet. Es habe erstaunlich wenig Fallwild gegeben, sagt Markus Brülisauer vom St. Galler Jagd-Amt.

Hirschkühe im Schnee

Bildlegende: Wenn das Futter knapp wird, bedient sich das Wild an Tannennadeln. Keystone

Es seien zwar mehr Wildtiere umgekommen als in einem Durschnittswinter, sagt Brülisauer. Die neusten Zahlen zeigten aber, dass im Vergleich mit ähnlich strengen Wintern nicht so viele Tiere gefallen sind. Die Wildhüter stellten in den schwierigsten Zeiten Futter für die Tiere zur Verfügung.

Allerdings ist das Wild noch nicht über den Berg. Das nasse Wetter sei problematischer als der Schnee, sagt Brülisauer. Zurzeit haben Rehe und Hirsche Jungtiere, welche unter dem Regen und der Kälte leiden.