Zwanzigernoten und bunte Filzfinken für Openair-Besucher

Betriebe rund um das Sittertobel und am Bahnhof St. Gallen bereiten sich auf die Menschenmengen vor. So auch auf den Schmutz, den die Festivalbesucher in die Geschäfte tragen.

Rund 30‘000 Besucher werden während des Openairs im Sittertobel erwartet. Diese bleiben während dem Festival aber nicht nur auf dem Gelände, sondern gehen auch gerne auswärts einkaufen oder frühstücken. Um dem Ansturm gerecht zu werden, treffen Betriebe und Geschäfte diverse Vorbereitungen. Die Bancomaten am Bahnhof beispielsweise wurden vor allem mit Zwanzigernoten gefüllt.

Das Konsumverhalten der Openair-Besucher ist den Filialen bereits bekannt, deswegen füllen sie ihre Regale schon im Voraus vor allem mit Campingutensilien, Bier oder auch Krustenkränzen. Kleinere Geschäfte stellen für die Festivaltage auch zusätzliches Personal ein und grössere Filialen stellen sogar Securitas ein, welche die Einkaufswagen überwachen.

Da die Wetterprognosen für das diesjährige Openair St. Gallen schlecht sind, rechnen die Geschäfte und auch die SBB mit viel Schlamm und Schmutz. Einige stülpen den Kunden aus dem Sittertobel deshalb Müllsäcke über die Schuhe oder richten gar Waschstationen ein, damit es in den Gängen sauber bleibt.

Die wahrscheinlich bequemste Variante gibt es jedoch in der IKEA, wo die Festivalbesucher gerne frühstücken: Die dreckigen Schuhe werden gegen bequeme Finken ausgetauscht.